Informationen und Wissenswertes rund um die BBH-Weiterbildung

 Hundepädagogische Ausbildung

…die praxisorientierte Weiterbildung zum tiergestützten Einsatz des Hundes in sozialen Berufen.
 
amy

In vielen sozialen und Ausbildungs-Einrichtungen sowie Kindertagesstätten ist die hundegestützte Aktivität und Pädagogik bereits Alltag.

Ein geschultes Hund-Mensch-Team eröffnet leichter Möglichkeiten jemanden oder etwas zu erreichen, zu motivieren und zu aktivieren.

Der Einsatz der Hunde ist bisher ungeregelt, eine Ausbildung findet teilweise nur für den Hund oder gar nicht statt.

Je nach Schwerpunkt der Einrichtungen (z.B. Schule, Seniorenheim, Beratung, Migranten oder Jugendhaus) und je nach Einsatzzielen der Hunde-Mensch-Teams unterscheiden sich Konzepte und Ausbildung.

Wir entwickeln für Ihren Verband bzw. Einrichtung ein abgestimmtes Konzept und bauen die pädagogisch fundierte Ausbildung für Ihre Mensch-Hund-Teams darauf auf.

Wichtig ist uns dabei die praxisorientierte Vorbereitung für einen gelingenden Einsatz im Berufsalltag.

 Voraussetzung für eine effektive Arbeit mit dem Hund im Berufsfeld ist die Integration des Hundes in das Arbeitsumfeld sowie in die Arbeitsabläufe. Die Hunde sollen im Berufsalltag stressfrei dabei sein und sich entsprechend verhalten könnenDie Teilnehmer/-innen lernen die speziellen Komponenten der Hundeführung in ihrer beruflichen Situation kennen und umzusetzen, sowie den Einsatz des Hundes nutzbringend und zielgerecht einzubinden.

Im Unterricht werden einrichtungsspezifische Schwerpunkte gesetzt, auch können die Teilnehmer/-innen noch eigene Ausbildungsschwerpunkte einbringen und im gemeinsamen Lernen voneinander profitieren.

 

Ziele der Ausbildung

  • Kennen der verschiedenen Kriterien für den beruflichen Einsatz in Theorie und Praxis im Dreieck des Hundeführers, des Hundes und des Einsatzortes
  • Fundierte Kenntnisse der Hundeführer/-innen in den Themen: hundegestützte Pädagogik, Interaktionsmöglichkeiten, Einsatzmöglichkeiten, zielgerichteter Gehorsam des Hundes, Körpersprache des Hundes, Umgang mit Stress
  • Integrieren des Hundes sowohl in den sozialen beruflichen Alltag als auch in das Umfeld
  • Etablieren von praktischen Fähigkeiten den Hund in außergewöhnlichen Situationen zu führen
  • Austausch und gegenseitige Unterstützung der Teilnehmer/-innen
  • Informationen und Wissen zum Einsatz des Hundes in der entsprechenden Einrichtung (z.B. Schulen, Tagesstätte, Wohnheim  etc.)
  • Kennen und Vorbereiten auf die Bedingungen für den Einsatz des Hundes (Hygiene, Umfeld, Kollegen, Eltern, „Kunden“, etc…)

 

Voraussetzungen für das Mensch-Hund-Team

Die Ausbildung für das Hund-Mensch-Team setzt voraus, dass der Hund den privaten Lebensalltag des Hundeführers teilt.

Eine gute Grunderziehung und Sozialisierung des Hundes, bei jüngeren Hunden eine parallel Ausbildung in der Hundeschule

Ggf. kann der Hund in allen Berufsfeldern nicht umfassend eingesetzt werden, sondern z.T. nur wenige Stunden, Tage pro Woche.

Diese Ausbildung ist nicht für den Einsatz von Therapiehunden. Sowohl der Hund als auch der Therapeut benötigt eine spezielle Ausbildung für den therapeutischen Einsatz.

 

Grundgehorsam und Umweltsicherheit des Hundes
Das Training des Grundgehorsams ist nicht Bestandteil der Ausbildung. Die hier inbegriffenen Basistrainingsinhalte fundieren den Gehorsams in den anforderungsreichen Situationen des Berufsalltags.

Der Hund sollte eine soziale und urbane Sicherheit (Umweltsicherheit) ausstrahlen bzw. ein Training erhalten, um diese zu festigen.

Die Inhalte der Ausbildung umfassen darüber hinausgehende Übungspunkte, z.B. wie stressige Situationen wahrgenommen und bewältigt werden können.

 

Kontakt

Konzeptskizze hundepädagogische Ausbildung
                                      Konzeptskizze zur Ausbildung

 

Inhalte der Ausbildung beinhalten grundsätzlich:

  • Klären und Anpassen der konzeptionellen Inhalte für das Arbeitsumfeld der Hund-Mensch-Teams
  • Nutzen des hundepädagogischen Einsatzes: eigene Handlungsfelder, Wissenschaftliches
  • Lernen und Entwicklung einer hundepädagogischen Didaktik sowie Methodik
  • Körpersprache des Hundes: erkennen, benennen und für Dritte verständlich machen
  • Bedürfnisse und Grenzen des Hundes / der Kunden im Einsatz
  • Praxistraining im Berufsfeld
  • Praktisches Üben der Mensch-Hund-Teams im anspruchsvollen Umfeld
  • Vor- und Nachbereitung zu den Kursmodulen
  • Intensiver Methodenwechsel in Theorie und Praxis

Weitere Inhalte werden je nach Bedarf ergänzt und in die Ausbildung integriert.

 

Der Einsatz des Hundes im beruflichen Feld verlangt den Teilnehmer/innen einige Fähigkeiten ab. Das Training ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer/innen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um als Hund-Mensch-Team beruflich tätig zu werden und eine gemeinsame Routine zu entwickeln.

 

Beispiel Ausbildungsinhalte

 

Das Ausbildungskonzept wird an die Anforderungen der Einrichtung angepasst.

Der Abschluss mit einer Prüfungsleistung und einem Zertifikat ist optional, sollte aber aus motivationalen Gründen sowie zur Transferleistung stattfinden.

Teilnehmerzahl, Dauer sowie Umfang der einzelnen Module wird mit dem Auftraggeber abegestimmt. Die Ausbildung kann sowohl als Teil der Arbeitszeit als auch nebenberuflich angeboten werden.

 

Ausbildungsform

Der Unterricht findet in Halbtagsmodulen statt. Die Ausbildung findet in der Praxis statt und berücksichtigt die spezifische Anforderungen an die Hund-Mensch-Teams.

Die Module können auf Wunsch auch am Wochenende stattfinden.

 

Kontakt

Dauer

Start und Ende der Ausbildung wird mit dem Verband / der Einrichtung so vereinbart, dass alle Teilnehmer/innen an den Modulen teilnehmen können.

In der Regel dauert die Ausbildung in nebenberuflicher Form ca. 6 Monate. Als Qualifizierungsprogramm einschließlich Transfer, Zertifizierung und Follow up ca. 1 Jahr.

Kosten

Die Kosten variieren je nach Umfang der Ausbildung und Bedarf der Einrichtung / des Verbandes. Ein detailliertes Angebot wird erstellt.